September/ Oktober 2016


Herbstfest am letzten Schultag

Man könnte schon sagen, es ist Tradition. In jedem Jahr findet am Freitag vor den Herbstferien unser Herbstfest statt. Begonnen hat es mit einer herzlichen Begrüßung durch Frau Klinger. Sie wünschte uns viel Spaß und auch neue Erkenntnisse. Gemeinsam sangen wir unser Kartoffellied und dann ging es los. In den Klassenräumen gab es Stationen. Dort konnte der Kartoffeldruck oder das Basteln mit Eicheln und Kastanien, aber auch kartofflische Matheaufgaben probiert werden. Kinder der  Obst und Gemüsestation versorgten alle mit gesunden Snaks. Wer wollte, konnte auch ein Stockbrot backen oder in der Sporthalle herbstliche Sportarten testen. Es war für jeden etwas interessantes dabei. Uns allen hat es wieder viel Spaß gemacht, die Zeit verging wie im Flug. Wir möchten an dieser Stelle allen fleißigen Helfern dafür danken.


interkultureller Tag; 28.09.2016

Im Rahmen der interkulturellen Woche beschäftigten sich heute Schüler und Schülerinnen der 4. und 6. Klassen mit dem Thema „Speisen und Spiele aus anderen Ländern“. Was ist ein typisch deutsches Gericht, was isst man in anderen Ländern? Die Muttis unserer ausländischen Mitschüler haben gebruzelt und gebacken. An einem Büfett konnten wir tschetschenische Klopse kosten, aber auch Torten aus Syrien und Kuchen aus der Ukraine. Kräuterquark und Schmalzstullen präsentierten Deutschland. Bonbon, Kekse, Obst und Gemüse standen für alle Länder der Erde. Nach der Verkostung haben wir gemeinsam gespielt und in eine große Blume auf unserem Schulhof unsere Wünsche geschrieben. Freundschaft und Frieden standen in vielen Blütenblättern in verschiedenen Sprachen, aber auch der Wunsch nach einem Zuhause erschien. Wir „deutschen“ Schüler konnten viel über unsere Mitschüler aus anderen Ländern erfahren, aber auch sie erfuhren viel über das Land in dem sie nun leben. 33 Schüler und Schülerinnen unserer Schule kommen aus anderen Ländern. Polen, Serbien, die Ukraine, Tschetschenien, Afghanistan und der Iran sind ihre Herkunftsländer. Frau Klinger hat zu Beginn der Veranstaltung in einer Rede das gute Miteinander, das gegenseitige Helfen gelobt, auch den Fleiß der ausländischen Kinder beim Deutschlernen. Wir Schüler können sagen, klar haben wir manchmal Verständigungsprobleme, aber wir alle lernen gemeinsam Englisch und für manche Dinge braucht es keine Worte.

Es war eine schöne Veranstaltung und wir Schüler möchten uns bei denen bedanken, die diese ermöglichten, besonders bei den Muttis für die leckeren Sachen.


Romy Kasper- Olympiateilnehmerin in Rio de Janeiro 2016

Die Olympiateilnehmerin  Romy Kasper besuchte am Donnerstag, 22.09.16 unsere Schule und berichtete über ihre Erlebnisse in Rio de Janeiro. Aus allen Klassen waren Schüler und Schülerinnen gekommen um ihrem Vortrag zu lauschen, Fragen zu stellen und natürlich auch Autogramme zu bekommen. Bis auf den letzten Platz waren alle Stühle besetzt.

Romy war von 1994- 2000 Schülerin an unserer Grundschule, bevor sie auf das Gymnasium und die Sportschule wechselte. Der Radsport war schon als Kind ihre Sportart. Begonnen hat Romy ihre Laufbahn in Forst. 4 Jahre intensives Training neben ihrem Studium zur Sportwissenschaftlerin haben sich ausgezahlt. Im vergangenen Jahr musste sie sich für Olympia qualifizieren. Sie startete in Qartar und bei der Studenten WM im Straßenradsport. Ihre Erfolge führten zur Nominierung für Olympia 2016 durch den Verband Bund deutscher Radfahrer.

Ihr Traum zur Teilnahme wäre durch eine Verletzung der Schulter fast geplatzt. Es hieß OP, damit wären 4 Jahre hartes Training umsonst gewesen. Romy wollte um jeden Preis nach Rio. Sie überzeugte die Ärzte, dass sie mit Hilfe einer Stabilisierung der Schulter, ohne OP, viel Selbstdisziplin und Training auf der Rolle die Teilnahme möglich machen wird.

Romy hatte viele Fotos von der Olympiade, dem Olympiadorf, den Wettkampfstätten mitgebracht,  zeigte uns darauf auch ihre Einkleidung für einzelne Aktivitäten, wie Training, Pressetermine, Siegerehrungen oder die Abschlussveranstaltung. Auch ihren Original- Akkreditierungspass, nur mit diesem kam man ins Olympische Dorf, hatte sie mitgebracht. Für die 14.000 Sportler und ca. 3.000 Trainer, Ärzte und Physiotherapeuten war ein richtiges tolles Dorf mit Poliklinik, Mensa, Einkaufzentrun, Fitnesscenter und Parkanlagen gebaut worden, in dem ein Shuttlebus zu den einzelnen Einrichtungen fuhr. Die Wettkampfstätten waren an unterschiedlichen Orten in Rio. Start und Ziel des Straßenrennens war an der Copacabana.

Romy belegte von den 170 Startern den 44. Platz.

Interessiert wurde ihr Rad bestaunt, das bei Wärme die Farbe von orange zu gelb wechselt. Durch Reiben wurde das natürlich ausprobiert.

Was uns Romy vor der Autogrammstunde mit auf den Weg gab, war die Wichtigkeit einer guten Schul- und Berufsausbildung, auch neben den Profisport. Ein Unfall oder eine Verletzung reichen aus um die Profilaufbahn zu beenden. Daher ist es gut einen „Plan B“ zu haben den man dann weiterverfolgen kann.